Impuls-Brief November
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Freude
Gerade in der dunklen Jahreszeit stellen sich viele Menschen immer wieder die Frage
WARUM KANN ICH MICH NICHT FREUEN?
Warum kann ich mich nicht in eine Gemeinschaft einfügen?
Warum kann ich nicht souverän darüber stehen?
Warum kann ich mich nicht äußern - und wenn:
Warum werde ich belächelt und ausgelacht?
Warum schnürt es mir die Kehle zu, wenn ich mich äußern will und soll?
Warum lässt meine Angst nicht nach?
Warum kann ich mich nicht freuen?
Warum habe ich so viel Angst vor den meisten Menschen?.....
Auf alle Deine Warum's lautet die Antwort:
Weil Du Dich selbst, so wie Du bist, noch unterdrückst.
Diese Selbstunterdrückung hast Du in Deiner Kindheit beschlossen, als Du des öfteren in Deinem Sosein abgelehnt wurdest.
Du zogst aus diesem Abgelehnt werden den Schluss:
"So wie ich bin, bin ich nicht richtig." Du wolltest es den andern doch so gerne recht machen, Du wolltest angenommen, geliebt und beliebt sein. Deine Angst ist heute noch die Angst, dieses Ziel, angenommen und geliebt zu sein, nicht erreichen zu können.
Deine Angst ist nicht unberechtigt:
wenn Du darauf aus bist, angenommen und geliebt zu werden, wirst Du Dein Ziel, angenommen und geliebt zu sein, nicht erreichen können. Denn die Zielsetzung ist falsch. Du solltest die andern, von denen Du schließlich angenommen werden willst, außer Acht lassen und vielmehr von Dir selbst ausgehen und Dich selbst annehmen und lieben, so wie Du bist! In dem Maße als Du Dich, so wie Du bist, annehmen und lieben kannst, wirst Du von den Anderen angenommen und geliebt werden.
Du wirst abgelehnt, belächelt und kritisiert, weil Du dich nicht gibst wie Du bist, als dieser Einmalige, Originale, Unverwechselbare, Nichtvergleichbare Mensch. Du wirst abgelehnt, weil Du eine Rolle zu spielen versuchst, die Dir gar nicht entspricht, Dich also verfälscht.
Dein Bedürfnis ist es, der Mensch zu sein und sich als den zu geben, der Du wirklich bist. Dieses Bedürfnis meinst Du, als Folge Deiner Kindheitserfahrungen, unterdrücken und Dich anpassen zu müssen. Darüber kannst Du nicht froh sein!
Du lehnst dich selbst ab.
Diese Deine eigene Ablehnung spiegelt Dir Deine Umwelt:
Du wärst menschenscheu. ---
Diese Scheu ist Deine Scheu vor Dir selbst.
Dies als Diagnose - und wie lautet die Therapie?
„Ich bin so wie ich bin".
Nehmt mich wie ich bin oder wendet euch von mir ab!"
Ja, gut, wirst Du vielleicht sagen, aber: wie bin ich denn wirklich und eigentlich - welcherart sind meine Bedürfnisse, die ich bisher stets unterdrückt habe, ich kenne sie ja gar nicht mehr, ich weiß ja gar nicht mehr, was ich eigentlich will... . Unterdrückung in Deinen ureigensten, einmaligen, unverwechselbaren Bedürfnissen.
Dies ist die Ursache Deiner Unzufriedenheit, Deiner Niedergeschlagenheit (Du schlägst Dich selbst in Deinem Ureigensten nieder) und Deiner Angst.
Ursache: Unterdrückung Deiner Bedürfnisse.
Wirkung: Niedergeschlagenheit, Unzufriedenheit.
Es gibt 2 Therapiewege:
Der eine Weg geht von der Ursache aus. Das ist der schwierigere Weg von der Ursachenseite her, weil Du Dich so lange unterdrückt hast, dass Dir Deine eigenen Bedürfnisse vergessen gegangen sind. In diesem Falle ist das Unternehmen dem Problem allein beizukommen, so gut wie aussichtslos.
Der andere Weg geht von der Wirkung aus:
So wie es Diogenes jeden Morgen neu getan hat."Ich habe die Wahl, mich glücklich zu fühlen oder aber unglücklich. Weil ich es vorziehe, glücklich zu sein, statt unglücklich, entscheide ich mich für das Erste und beschließe glücklich zu sein."
Und das ist der Trick bei der Geschichte:
Indem Du - völlig unwissenschaftlich - die Wirkung der Ursache vorweg nimmst, indem Du einfach glücklich und heiter bist, wirst Du dich selbst wiederentdecken und in Deinem Ureigenen, Deinen eigentlichen Bedürfnissen und Wünschen wieder erkennen.
Jetzt aber kannst Du anfangen, Dein Glücklichsein zu verursachen, in dem Du beginnst Deinen Wünschen und Bedürfnissen gemäß zu leben und also Dich selbst zu sein.
Als Folge davon werden sich Heiterkeit, Erfolg, Gesund- und Glücklichsein einstellen.
Aber immer wieder, wenn es mit der Verursachung nicht funktionieren will, dann gehst Du von der Wirkungsseite aus und bist einfach heiter und glücklich!
Du hast immer die beiden Möglichkeiten:
Von der Ursache und von der Wirkung her.
In der Regel ist der Weg, der von der Wirkung ausgeht, der einfachere und schnellere.
Du machst es Dir viel zu schwer! Es ist viel einfacher: sei einfach glücklich! Dadurch dass Du es einfach bist, durch immer wieder neuen, aber bestimmten Beschluss, wirst Du Dich selbst Stück für Stück finden. Und dann wirst Du Stück für Stück immer einfacher, leichter und besser Dich selbst sein können.
Als dieser EINMALIGE, ORIGINALE, SCHÖPFERISCHE Mensch, der Du bist.
Aber Du sollst von Dir aus gehen. Und nicht von den Menschen um Dich herum. Nimm Dich an, liebe Dich! Dass die Menschen um Dich herum Dich annehmen, lieben und achten, das wird die Folge davon sein.
Möge Liebe - Licht - Frieden
und Verstehen mit dem Herzen
stets dein treuer Begleiter sein!
Herzlichst
Euer
Johannes-Peter und Jakob